Eine Reise in den Oman - wie ein Märchen aus Tausend und einer Nacht
Schon einmal durfte ich zwei Tage im Oman während einer Orient-Kreuzfahrt verbringen – jetzt soll es eine ganze Woche sein! Mit DERTOUR Deluxe werde ich Muscat und Salalah kennenlernen.
Voll freudiger Erwartung gehe ich in Hamburg an Bord der Turkish Airlines um über Istanbul nach Muscat zu reisen. Meine Gruppe treffe ich am Flughafen in Istanbul. Der Service von Turkish Airlines soll auch in Economy Class sehr gut sein, was sich tatsächlich bewahrheitet.
Obwohl man ganz bequem sitzt, ist der kurze Nachtflug von Istanbul nach Muscat anstrengend und wir kommen ziemlich müde in der Hauptstadt des Omans an. Die Einreise zieht sich etwas aber dann erwartet uns unser unglaublich freundlicher Reiseleiter und im Minibus fahren wir quasi zweimal um die Ecke in das neu erbaute Hotel St.Regis.
Es befindet sich in einem neu entstehenden Wohngebiet direkt am Meer und strahlt uns in klarem Weiß entgegen.
In der Lobby befindet sich nicht nur die Rezeption sondern auch ein wunderschöner Café-Bereich. Unsere Zimmer sind bereits bezugsfertig und wir nutzen die Gelegenheit noch ein bisschen Schlaf nachzuholen.
St. Regis
Anschließend beginnt unser Besuchsprogramm mit der Fahrt zum Hotel The Chedi Muscat. Aus meiner Sicht gleich ein absolutes Highlight. Schon bei Ankunft werden wir in eine Märchenwelt versetzt - der Eingangsbereich ist einem großen Zelt nachempfunden. Das Chedi Muscat verbindet arabische Elemente mit Komfort und Minimalismus. Eine Pracht ohne Schnörkel. Die wunderschöne Anlage umgibt rund 160 luxuriöse Zimmer unterschiedlicher Ausstattungen. Von hier aus lässt sich Muscat hervorragend entdecken.
Übrigens schwimmt man hier im längsten Pool Arabiens. Unser Lunch besteht aus lauter orientalischen Köstlichkeiten – was für ein Auftakt!
Chedi Muscat
Wir fahren weiter und besuchen das Zentrum Muscats mit dem Bazaar und dem Sultanspalast. Beeindruckende Bauten säumen die breit angelegten und sehr gepflegten Straßen.
Für uns geht es zurück zum St.Regis und einer umfassenden Hotelbesichtigung. Die Zimmer sind riesig und bieten jeglichen Komfort – allerdings sind sie im trendigen, minimalistischen Stil gestaltet und könnten damit überall sein. Zwei große Pools stehen den Gästen zur Verfügung - der Strand ist direkt vor dem Hotel und viele Zimmer bieten Meerblick. Das Abendessen nehmen wir im griechischen Restaurant Zorba ein – einfach köstlich!
Am nächsten Morgen stehen wir mit dem Gepäck bereit, denn heute geht es in den Süden nach Salalah.
Aber zunächst besuchen wir die Große Moschee – 2001 wurde dieses beeindruckende Bauwerk eröffnet. Sie bietet rund 20.000 Gläubigen Platz und besticht durch ihre zauberhafte und klare Architektur. Wunderschön sind die gewaltigen Kronleuchter und der gigantische Perserteppich, einer der größten weltweit.
Zum Lunch werden wir im W Hotel erwartet, das sehr modern und stylish daherkommt. Allerdings ist die Atmosphäre für meinen Geschmack zu anonym, auch wenn der Loungebereich im 6. Stock mit gemütlichen Sitzgruppen zum Verweilen einlädt. Die Lage ist aber toll: direkt an der Promenade und der Oper.
W Hotel Muscat
Nun bringt uns ein kurzer Flug nach Salalah in der Wüste. Da wir am Ende der Regenzeit reisen (ja, so etwas gibt es im Oman!), ist das Land noch richtig grün und die Luft auch hier sehr feucht. Es ist schon dunkel bei unserer Ankunft und so können wir nur ahnen, in welchem Juwel wir die kommenden 2 Nächte verbringen dürfen. Gut 1 Stunde Fahrt ist es bis wir das Alila Hinu Bay erreichen – mitten in der Wüste aber dennoch am Strand gelegen. Die Zimmer sind wunderschön gestaltet, das Bad ist riesig und mit allem ausgestattet, was das Herz begehrt. Unser Abendessen nehmen wir auf der Restaurantterrasse ein. Es überzeugt mit arabischen Kreationen, die auch einen echten Gourmet verzaubern würden.
Alila Resort Salalah
Der kommende Tag beginnt mit einem Ausflug in das „immergrüne Wadi Darabat“. Unterwegs begrüßen uns die Kamele auf den Straßen. Wir wandern entlang des Wadi-Bettes und sind erstaunt, dass es hier so viel Grün und so viel Wasser gibt. Ein Fahradrennen wirft unseren Zeitplan etwas durcheinander und so fahren wir direkt an das Hotel Anantara Al Baleed Salalah, wo wir einen ausgiebigen Rundgang unternehmen. Es ist wunderschön gelegen – direkt am feinen weißen Sandstrand und am Rande der Stadt. Die Zimmer sind hier im Landesstil gehalten – sehr luxuriös und ansprechend. Der Pool bietet einen traumhaften Blick auf das Meer – der perfekte Platz zum Relaxen!
Anantara Al Baheed
Anschließend fahren wir in „unser“ Hotel Alila und erobern das Resort in aller Ruhe. Erst jetzt im Tageslicht nehmen wir die Schönheit der naturbelassenen Anlage wahr. Großzügig angelegt sind die eingeschössigen Häuser, der Garten ist natürlich belassen worden und man greift nicht in die Flora ein. Der Wellness Bereich ist ebenfalls zauberhaft gestaltet und Entspannung ist hier Programm.
Die absolute Krönung ist aber der zentrale Pool mit Restaurant und Bar und Blick auf den naturbelassenen feinen Strand. Dort befindet sich auch ein Yoga-Platz – schöner geht es kaum.
Alila Resort - Salalah
Leider müssen wir uns schon wieder verabschieden – zurück geht es nach Muscat, wo uns das Hauptevent erwartet. Wir wohnen im Jumeirah Muscat Bay – auch dieses Hotel lässt keine Wünsche offen. Es befindet sich in einer eigenen, traumhaft schönen Bucht, in der auch verschiedene Wassersportmöglichkeiten geboten werden.
Am Pool gibt es eine Bar und man kann herrlich die Seele baumeln lassen.
Die Zimmer sind wieder einmal riesig – diesmal in sehr schönen hellen Farben mit viel Weiß und Türkis, das sofort eine sonnige Stimmung hervorzaubert. Ich freue mich auf die kommenden Tage.
Der Eröffnungsabend findet im Ritz Carlton Al Bustan Palace statt. Die Erwartungen an das Haus sind bei uns allen sehr hoch – aber ehrlich gesagt, war dieses Hotel eines der am wenigsten schönen. Zwar ist der Empfang in der Lobby großartig, aber die Zimmer muten fast altmodisch an im Vergleich zu den hellen und modern gestalteten, die wir bisher zu sehen bekamen.
Am Seminartag erhalten wir viele spannende Neuigkeiten aus dem Portfolio von Dertour Deluxe und entspannen anschließend am Pool. Zum Abendessen steht ein weiteres Haus auf dem Programm – dieses aber wieder ein echtes Highlight: das Mandarin Oriental direkt in Muscat an der Promenade. Was für ein tolles Stadthotel! Moderne Zimmer, in denen man sich wohlfühlen kann, eine großzügige Poolanlage direkt am Meer und fantastisches Essen von reichhalten Buffet mit vielen orientalischen Einflüssen.
Mandarin Oriental
Unser letzter Tag beginnt mit der Bootsfahrt zu den Delfinen. Mit ziemlich viel Speed sind wir auf dem Meer unterwegs und tatsächlich haben wir Glück. Eine Gruppe Delfine schwimmt zwischen unseren Booten umher und nimmt mit uns Fahrt auf. Ein tolles Erlebnis.
Wir besichtigen noch das Shangri-La Hotel, das etwas abseits aber ebenfalls direkt am Meer liegt. Es ist sehr viel größer als das Jumeirah und im traditionellen Stil erbaut. Auch hier bleiben keine Wünsche offen – es ist eigentlich (fast) nur Geschmackssache, für welches der Häuser man sich entscheidet.
Shangri-La
Noch einmal haben wir Gelegenheit die Annehmlichkeiten im Jumeirah Palace zu genießen bevor der letzte Abend dann diese wunderschöne und eindrucksvolle Woche beendet.
Jumeirah Muscat Bay
Mein Fazit: der Oman ist unbedingt eine Reise wert – vielfältig, traditionell und doch in der Moderne angekommen mit köstlicher Kulinarik, unglaublich freundlichen Einwohnern und einer Hotellerie auf höchstem Niveau.
Wann möchten Sie dieses faszinierende Land entdecken? Ich berate Sie gern ausführlich!
Ihre
Bettina Heinz