EXPLORA I

Nina Milewski - 2025

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Meine Reise mit der Explora I begann in Istanbul. Das Schiff lag am neu gebauten und modernen Galata Port. Der neue Kreuzfahrtterminal beeindruckt mit einer super Architektur, eleganten Shops und direktem Zugang zur Stadt.

An Bord der Explora I fühlte ich mich sofort wie auf einer Privatyacht – stilvoll, entspannt und gleichzeitig luxuriös. Das 2023 gebaute Schiff bietet Platz für etwa 900 Gäste, ausschließlich in großzügigen Suiten mit privatem Balkon. Das Verhältnis von 1,25 Gästen pro Crewmitglied sorgt für einen aufmerksamen, aber unaufdringlichen Service. Mehrere Restaurants und Bars verwöhnen mit sehr guter Küche und exquisiten Getränken. Die stilvolle Lobby-Bar ist zentraler Treffpunkt an Bord. Auch ein kleiner, aber feiner Wellnessbereich steht zur Verfügung. Die Explora kann auch kleine Häfen ansteuert, die große Schiffe nicht erreichen – so sind besondere Tender-Erlebnisse garantiert.

Die Route führte zunächst nach Lesbos. Für mich persönlich war es weniger eindrucksvoll als andere Ziele der Reise, da die Insel nicht viel bot. Vielleicht lag es auch an den 35 Grad Außentemperatur.

Paros hingegen hat mir sehr gut gefallen. Weiße Häuser, enge Gassen, türkisblaues Wasser und ein angenehmes, lebendiges Flair. Hier konnte ich die typisch griechische Inselatmosphäre voll auskosten.

Ein Seetag bot Gelegenheit, das Schiff in Ruhe zu erkunden: das Sonnendeck, einen Kaffee in der Bibliothek mit Blick aufs Meer oder die Cocktailbar.

In Palermo bummelte ich durch die quirlige Altstadt, vorbei an Märkten, Palazzi und versteckten Kirchen.

Neapel war einer der Höhepunkte: Besonders das Spanische Viertel mit seiner engen Struktur, dem typischen Trubel und dem authentischen Alltag hat mich beeindruckt. Dazu der Blick auf den ruhenden Vesuv – kraftvoll und allgegenwärtig.

In Porto Santo Stefano an der toskanischen war sehr überraschend hübsch. Die Kulisse mit bunten Häusern, Fischerbooten und mediterranem Flair war wunderschön. Auch hier machte sich die Größe der Explora I bezahlt: ein Stopp, den große Schiffe nicht einlegen können.

Schließlich erreichten wir Genua, wo die Reise endete.

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